3. Nov, 2016

Was Seniorinnen/Senioren für ein behindertengerechtes barrierefreies altersgerechtes Leben brauchen

Aufzug

Treppen sind oft ein Grund, weswegen ältere Menschen ihre Wohnung, in der sie jahrzehntelang gelebt haben, verlassen müssen. Ein Aufzug in jedem Haus beugt dem vor.

Barrierefreiheit

Wer mit einem Rollator oder Rollstuhl unterwegs ist, für den stellt schon eine Bordsteinkante oft ein unüberwindbares Hindernis dar. In Neubaugebieten wird daher bereits heute auf Barrierefreiheit geachtet.

Bänke und Grünflächen

Auf dem Weg zum Supermarkt eine Verschnaufpause einlegen oder im Grünen mit dem Nachbarn plaudern auch das ist Lebensqualität.

Beratung

vor Ort Beratung vor Ort und ein Ansprechpartner für Wünsche, Anregungen und Probleme ersparen den Weg zum Amt. In der Altstadt gibt es bereits ein solches Zentrum, für Kempten-Ost läuft die Planung.

Bett

Bettgestell und Lattenrost können elektrisch gesteuert werden. Anders als die Betten im Krankenhau kann dieses Bett einen Menschen nicht nur aufsetzen, sondern gänzlich aufstellen. Wie gefährlich das ist, und ob bei der Benutzung ein Pfleger anwesend sein muss, wird noch getestet.

Bewegungsgeräte

Wer sich viel bewegt, beugt Krankheiten und Verletzungen vor. Beim Sport trifft man außerdem oft auf Gleichgesinnte und kann Freundschaften schließen. Die Stadt Kempten plant die Anschaffung von Bewegungsgeräten für Senioren.

Duschen

Die Dusche ist stufenlos erreichbar und begehbar.

Gartenflächen

Das Miteinander ist entscheidend. Dass niemand einsam zu Hause sitzen muss, dafür sorgen Begegnungsräume und gemeinsame Projekte, wie zum Beispiel ein Garten, den die Quartiers Bewohner bewirtschaften und nutzen. Einen solchen Garten gibt es in Kempten zwischen Pulver- und Mittelgasse.

Kleiderschrank

Im Kleiderschrank kommen dem Bewohner die Kleiderstangen entgegen. Dies passiert elektrisch oder manuell.

Lichtverhältnisse

Das Licht hilft, den Tagesrhythmus zu unterstützen. Morgens hat es mehr Blauanteile und wirkt belebend, abends beruhigen Rot- und Gelbanteile.

Schränke

Schränke sind beweglich und nach oben, unten, rechts und links verschiebbar.

Sensorplatten

Sensorplatten unter dem Boden erkennen, ob eine Person geht, steht oder liegt. Im Ernstfall wird der Hausnotruf ausgelöst.

Tisch

Fest im Boden verankerter Tisch mit Vorkehrungen zum Festhalten.

Toilettengang

Hilfe beim Toilettengang in Anspruch nehmen zu müssen, ist oft unangenehm. Die Toilette in der Forschungswohnung ist so gebaut, dass in vielen Fällen auf fremde Hilfe verzichtet werden kann: Sie reinigt nach der Benutzung den Intimbereich und föhnt diesen anschließend trocken. Die Ausscheidungen werden medizinisch analysiert. In Japan sind diese Toiletten bereits weit verbreitet.

(Quelle: "Das aktuelle Thema" Allgäuer Zeitung Nr. 251 vom 29.10.2016 - von sih)